Die Gemarkung Dittweiler weist mit keltischen Hügelgräbern
und den Resten von drei römischen Bauernhöfen, sowie einer uralten
Hochstraße, frühe Spuren der Besiedelung auf. Die erste urkundliche
Erwähnung des Ortes erfolgte 1316. Dittweiler gehörte ehemals zum
Reichsland von Kaiserslautern, vom 14. Jahrhundert bis 1779 zum
Kurfürstentum Pfalz. Bis zum 2. Weltkrieg war es geprägt durch das
Bergmann - Bauerntum, die Diamantschleiferei und die 200-jährige
Tradition des Süßkirschenanbaus.
Heute hat Dittweiler ca. 960 Einwohner und eine Gemarkung von 563 Hektar,
davon 118 Hektar Wald. Dittweiler hat etwa 7.000 Obstbäume, meist
Süßkirschen. Eine ländliche Wohngemeinde in reizvoller Lage. Den
Bürgern und Gästen bietet die Landschaft, mit ihren ausgedehnten
Streuobstwiesen, Abwechslung und Erholung. Ein Teil der Gemarkung liegt im
Landschaftsschutzgebiet Höcherberg. Die große Anzahl an Vereinen, die
das große Freizeitangebot ergänzen, ist der Beweis einer intakten und
lebendigen Dorfgemeinschaft.
Schmuckstücke der Gemeinde sind, neben dem Bürgerhaus, das 410 Bürgern
Platz bietet, das im Ort gelegene Naherholungsgebiet
"Römerweiher" mit Spiel und Bolzplatz, sowie die neue
Sportanlage am Künschberg und der 1993 erbaute moderne Gemeinde - Kindergarten. Der
romantische Elchbrunnen im Eichwieser Tal mit Blockhütte, Grillplatz und
Waldlehrpfad, sowie die Naturdenkmale "Weisenbaum" und
"Luipoldlinde" am alten Schulhaus und zahlreiche Wanderwege
erhöhen den Freizeitwert der Gemeinde.
Dittweiler ist Dorferneuerungsgemeinde. Hervorzuheben ist die alte
Dorfschmiede. 1991 belegte Dittweiler den 2. Platz in der Hauptklasse des
Landesentscheides "Unser Dorf soll schöner werden". |